Wesendonck-Lieder
Artikelnummer: ZV 0.393
Beschreibung
Wesendonck-Lieder
von Richard Wagner (1815-1882)
für Mezzosopran und Streichquartett bearbeitet von Jörg Dumkow
Partitur mit Stimmen
Die Wesendonck-Lieder sind ein Zyklus von fünf Liedern, die Richard Wagner (1813- 1883) zwischen 1857 und 1858 für Frauenstimme und Klavier komponierte. Die fünf Gedichte schrieb Mathilde Wesendonck (1828-1902), die auf Wagner einen großen Einfluss hatte und ihn zu diesen Kompositionen inspirierte.
1. „Der Engel“ handelt von der Sehnsucht nach einem Engel, der Trost und Frieden bringt. Dieser Text spiegelt Wagners innere Konflikte und den Wunsch nach einer höheren, spirituellen Verbindung wider.
2. „Stehe still!“: Der Moment der Liebe und des Glücks wird hier ausgedrückt. Es ist der Wunsch, den Augenblick festzuhalten und die Zeit anzuhalten, um die Schönheit der Liebe zu genießen.
3. „Im Treibhaus“: Die Atmosphäre eines Gewächshauses wird beschrieben, in dem die Natur in voller Blüte steht. Ein Gefühl von Intimität und der Vergänglichkeit von Schönheit und Leben.
4. „Schmerzen“: Es geht um Leiden und Trauer, die mit der Liebe verbunden sind. Das Gedicht reflektiert die dunklen Seiten von Leidenschaft und Schmerzen.
5. „Träume“: Über Träume und Sehnsüchte wird reflektiert. Der Wunsch nach einer idealen Welt, in der Liebe und Glück verwirklicht werden können.
Die Wesendonck-Lieder sind nicht nur musikalisch bedeutend, sondern auch ein wichtiger Teil von Wagners persönlicher und künstlerischer Entwicklung. Sie zeigen seine Fähigkeit, tiefste Emotionen in Musik zu verwandeln und sind ein faszinierendes Beispiel für die Verbindung zwischen Text und Musik, was durch die Bearbeitung für Streichquartett von Jörg Dumkow noch verstärkt wird.